Wünsche zu den Festtagen und zum Jahreswechsel…

Veröffentlicht am 17.12.2017 in Allgemein

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit. Die Hektik des Alltags tritt in den Hintergrund. Im Kreise der Familie sammelt man Kraft und Zuversicht für das neue Jahr. – Die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit der Wünsche. Angesichts der Tatsachen, dass Hunger und Elend in der afrikanischen Welt wachsen, dass die Rüstungsexporte weltweit gestiegen sind, dass die Konflikte mit Nordkorea, sowie die Auseinandersetzungen zwischen Israel und der arabischen Welt dank dem (un)diplomatischen Agieren von Donald Trump immer mehr zunehmen, steht der Wunsch nach Frieden und Glück für alle Menschen auf der Erde ganz oben auf der Liste.

– Schon bald danach kommt bei mir ein anderer Wunsch: Im Zusammenhang mit dem schlechten Wahlergebnis der SPD bei der Bundestagswahl steht deren #Erneuerung auf der Tagesordnung. Die zunächst eindeutige Absage an eine „Großen Koalition“ sowie die wirklich zahlreichen Foren, in denen über neue Strukturen und auch Inhalte diskutiert wurden, vermittelten zumindest den „Anfang eines neuen Aufbruchs“. Besonders motivierend fand ich, dass sich besonders viele junge Genossinnen und Genossen sich an den Diskussionen beteiligt haben. Die sehr hohe Zahl der Neueintritte nach der gescheiterten Bundestagswahl zeigte auch, dass diese Erneuerung der Partei in den verschiedenen Bevölkerungsschichten aufgegriffen wurde, dass die SPD sich als „Volkspartei“ reformieren kann. Neben den inhaltlichen Fragen einer sozialdemokratischen Politik, deren Grundrichtung bereits im Wahlprogramm aber auch auf dem letzten Parteitag formuliert wurde, gehört für mich vor allem ein klares, gradliniges Vorgehen dazu. Um das viel zitierte Vertrauen wieder zu gewinnen, dürfen wir nicht „taktisch“ agieren, sondern müssen ein Höchstmaß an Transparenz bei unseren Ansichten, Vorgehen und Entscheidungen an den Tag legen. – Leider scheint diese Erkenntnis noch nicht überall angekommen zu sein. Mit „ergebnisoffenen“ Gesprächen zu einer Regierungsbeteiligung, die kein Äquivalent zu der letzten „Groko“ ist und genug Freiräume für ein Ringen um die besten Lösungen innerhalb der parlamen­tarischen Demokratie lässt, kann ich mich durchaus einverstanden erklären. Zumal Neuwahlen wahrscheinlich auch keine wesentlich anderen Mehrheiten bringen werden. Der überwiegende Teil der Mitglieder lehnt eine „Große Koalition“ ab.  Folgerichtig wäre also, dass eine „Groko“ auch bei den Gesprächen von vornherein ausgeschlossen wird.  – Ja. Und das ist er nun mein Wunsch: Möge Gradlinigkeit und Transparenz, gepaart mit dem nötigen Weitblick und sozialer Kompetenz unser zukünftiges Handeln bestimmen. Dann können wir auch unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden.

In diesem Sinne wünsche ich allen Genossinnen und Genossen, sowie allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und einen „guten Rutsch ins neue Jahr“!

 

Klaus-Dieter Horn

Vorsitzender des Ortsvereins

 

 

Dr. Jens Zimmermann                

Rüdiger Holschuh

Frank Matiaske

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