Die ZBK und ihre Wahrnehmung der Realität

…und noch mal die Straße nach Momart. – Die Wählergruppe, die eigentlich die Zukunft im Namen trägt und gerade wieder erneut in die Vergangenheit schaut, äußert sich in fataler Weise über den Beschluss zur grundhaften Sanierung der Straße nach Momart. Grade durch das Weglassen wesentlicher Kernpunkte will sie den Anschein erwecken, dass die anderen Parteien Geld verschwendet hätten. Dem ist entschieden entgegen zu treten!

– Im Kern ging es von Anfang an um die Frage, wie die Sanierung der Straße erfolgen kann, damit die veranschlagten Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm auch eingesetzt werden können. Dazu muss man wissen, dass diese Mittel nur verwendet werden dürfen, wenn die Investitionen auch 25 Jahre Bestand haben. Grundsätzlich wäre das auch mit einer Oberflächensanierung möglich – allerdings nicht bei dem Zustand der Straße nach Momart. Die vorhandene Deckschicht war schlicht zu gering. Folglich musste man sich entscheiden zwischen einer Grundsanierung mit entsprechen Komplettaufbau der Straße oder einem „Oberflächenauftrag“ von Asphalt ohne jegliche Gewähr, wie lange so etwas halten kann. Der Einsatz von KIP-Mitteln dafür war ausgeschlossen und es hätten dafür Eigenmittel eingesetzt werden müssen. Die Mehrheit der Abgeordneten hat sich für die nachhaltige Variante entschieden. Man wollte nicht Gefahr laufen, dass man in 5-10 Jahren wieder vor dem gleichen Problem steht. Die ZBK dagegen setzte auf die Billig-Variante. Im weiteren Verlauf des Straßenausbaus hat sich dann herausgestellt, dass der Unterbau noch schlechter war, als angenommen. Dadurch haben sich die Investitionssummen weiter erhöht. Lässt man den gesamten Verlauf aber nochmals Revue passieren, dann muss man sagen, dass die die Entscheidung für die nachhaltige Variante die richtige war. Bei der anderen Variante wäre das investierte Geld mit großer Wahrscheinlichkeit umsonst ausgegeben worden, weil nach ein paar Jahren die Straße wieder kaputt wäre. – Die ZBK hat aus ihren Fehlern bis heute offenbar nichts gelernt. Ihr scheint es wichtiger zu sein, in einem ihrer Meinung nach „gutem Licht zu stehen“. Dabei kann man schon mal die wesentlichen Aspekte zu einem Vorgang ungenannt lassen… Pikant wäre es für die ZBK fast noch geworden, wenn die angedrohten Verzugskosten durch den Baustopp von der Baufirma tatsächlich in Rechnung gestellt worden wären. Durch das Abstimmungsverhalten der ZBK musste nämlich eine Entscheidung im Parlament um fast 3 Wochen (18 Tage) verschoben werden, wodurch sich der Baustopp entsprechend verlängerte und die Baufirma sich zu diesem Schritt genötigt sah…